Shisha in Tunesien

Bevor die Shisha in den 70ern den Weg zurück nach Tunesien fand, war dort eher die gûza, in Tunesien auch "rguila" genannt, verbreitet. Sie wurde hauptsächlich zum Konsum von Marihuana und dem daraus gewonnenen Haschisch verwendet.

Der traditionelle und typische name "Maqhä Shîsha", der Shisha-Cafés bezeichnet, ist aus dieser Zeit erhalten geblieben. Während diese in den kleineren Städten nicht allzu verbreitet sind, waren die großen Städte schnell voll davon. Die Behörden sahen diesem Trend nicht sehr wohlwollend zu und ergriffen schnell Maßnahmen dagegen. Das öffentlichte Rauchen von Shishas außerhalb von Cafés wurde verboten, im Innenraum ist es weiterhin erlaubt.